Regalprüfung in Mannheim
Regalprüfer für Lager, Produktion und Umschlagshallen in Mannheim, Ludwigshafen, Heidelberg und Karlsruhe. Wir inspizieren Ihre Anlagen nach DIN EN 15635, stufen jeden Schaden nach dem Ampelprinzip ein und übergeben Ihnen einen Prüfbericht, mit dem Sie Ihre Betreiberpflicht nachweisen. Chemie- und Gefahrstofflager prüfen wir nach vorheriger Abstimmung mit Ihrem Betrieb.
Wer im Rhein-Neckar-Raum als Regalprüfer arbeiten darf
Die Pflicht zur regelmäßigen Prüfung ergibt sich aus der Betriebssicherheitsverordnung; die DIN EN 15635 konkretisiert sie als anerkannte Regel der Technik.
Die Experteninspektion ist keine Aufgabe für jeden Mitarbeiter. Die Norm verlangt dafür eine fachkundige Person; im deutschen Recht entspricht dem die zur Prüfung befähigte Person nach TRBS 1203.
Unsere Prüfer erfüllen diese Anforderungen. Sie kennen die Grenzwerte, nach denen Verformungen an Stützen und Aussteifungen bewertet werden, und dokumentieren jeden Befund mit Foto und Standort im Lager.
Was eine befähigte Person ausmacht · DGUV Information 208-061
Was die DIN EN 15635 zwischen zwei Prüfungen vorsieht
- Einen Beauftragten für die Lagersicherheit benennen, der die Kontrollen organisiert.
- Sichtkontrollen wöchentlich oder nach Risikoanalyse, mit schriftlichem Ergebnis. Checkliste
- Die zulässigen Lasten an gut sichtbarer Stelle und dauerhaft angeben.
- Befunde und Maßnahmen nachweisbar festhalten. Aufbau des Prüfberichts
Chemie und Gefahrstofflager: der Prüfschwerpunkt dieser Region
Die Prüfpflicht selbst ist nicht regional. Sie gilt für jede ortsfeste Regalanlage, unabhängig von Branche und Standort. Was sich unterscheidet, ist der Inhalt der Regale, und damit die Frage, welcher Befund eine Sperrung nach sich zieht.
Zwischen Mannheim und Ludwigshafen prägen Chemie und Kunststoffverarbeitung die Lagerlandschaft; am linken Rheinufer liegen zusammenhängende Chemieareale. Gelagert werden dort Rohstoffe, Flüssigkeiten und Fertigware in Fässern, IBC und Säcken auf Paletten.
Für die Inspektion folgen daraus drei Dinge: hohe Einzellasten je Stellplatz, abgetrennte Gefahrstoffbereiche mit eigenen Zugangsregeln und Oberflächen, die durch Reinigung und Mediumkontakt angegriffen werden.
Gefahrstofflagerung · Branche Industrie · Instandsetzung mit Originalteilen
Worauf wir in solchen Lagern zuerst schauen
- Fußplatten, Anker und Stützenfüße in Bereichen mit Auffangwannen. Dort steht Feuchtigkeit länger, und Korrosion beginnt am Boden.
- Die Kennzeichnung der zulässigen Fach- und Feldlasten. Wird ein Lager von Stückgut auf Flüssigkeiten umgestellt, passt die alte Lastangabe nicht mehr zum Inhalt.
- Durchschubsicherungen, Anfahrschutz und Rückwandgitter an Durchgängen, Gangenden und dort, wo Personen neben der Anlage arbeiten.
- Risse und Sprünge an tragenden Bauteilen. Sie werden nicht gemessen, sondern ersetzt.
Geprüft wird die Regalkonstruktion nach DIN EN 15635. Die gefahrstoffrechtliche Beurteilung der Lagerung selbst ist nicht Teil der Regalprüfung.
Wo in der Region geprüft wird
Die Lager zwischen Rhein und Neckar liegen an wenigen Achsen. Jede davon bringt ein eigenes Schadensbild mit.
Hafen Mannheim
Der Binnenhafen mit Hafenbahn liegt am Zusammenfluss von Rhein und Neckar. Wird in einer Umschlagshalle in kurzen Takten ein- und ausgelagert, steigt der Staplerkontakt je Feld. Entsprechend sammeln sich Befunde an Eckstützen, Gangenden und Durchfahrten.
Rheinhäfen Ludwigshafen und Karlsruhe
Beides sind öffentliche Binnenhäfen am Oberrhein. Wo Regale auf Hof- und Kaiflächen im Freien stehen, kommt zur Verformungsmessung die Beurteilung der Korrosion hinzu.
Rangierbahnhof Mannheim
Der Rangierbahnhof bündelt den Schienengüterverkehr der Region. Lager an Gleisanschlüssen sind oft über Jahre gewachsen. Wo eine Anlage mehrfach erweitert wurde, treffen Bauteilgenerationen aufeinander und die zulässigen Lasten unterscheiden sich von Feld zu Feld.
Autobahnkreuz Walldorf
In Kleeblattform treffen dort die A 5 und die A 6 zusammen. Die Achsen führen nach Heidelberg, Bruchsal und Karlsruhe sowie in Richtung Heilbronn. Arbeitet ein Lager an diesen Achsen mit Palettenregalen und einer Kommissionierzone, prüfen wir Stellplätze und Greifebenen in einem Durchgang.
Anlagentypen in der Region und ihre Prüfpunkte
Welche Bauteile zuerst auffallen, hängt von der Bauart ab. Diese sechs Typen treffen wir im Rhein-Neckar-Raum, in Karlsruhe und im Neckartal am häufigsten an.
Palettenregale in Rohstoff- und Fertigwarenlagern
Fässer, IBC und Säcke auf Paletten erzeugen hohe Einzellasten. Gemessen werden Biegung und Knickung an Stützen und Aussteifungen. Geprüft werden außerdem Traversenauflagen, Sicherungsstifte und die Verankerung im Boden.
Kragarmregale für Langgut
Motoren-, Landmaschinen- und Maschinenbau in Mannheim und die Metallverarbeitung im Neckartal um Heilbronn halten Wellen, Rohre, Profile und Stangenmaterial vor. Auf Kragarmen zählen die Durchbiegung der Arme, die Verankerung der Säulen und der Zustand der Endanschläge.
Durchlaufregale in Lebensmittel- und Getränkelagern
Wo nach Chargen und Haltbarkeitsdaten in strenger Reihenfolge ausgelagert wird, gehören Rollenbahnen, Bremsrollen, Einlaufführungen und Auflager zum Prüfumfang. Feuchte Böden und Reinigungszyklen greifen Beschichtungen an; Rost an Fußplatten und Ankern wird dokumentiert.
Schmalganglager mit engen Freiräumen
Im Schmalgang sind die Freiräume eng bemessen. Die DIN EN 15620 regelt Toleranzen, Verformungen und Freiräume: eine Verformung, die im Breitgang unauffällig bleibt, kann im Schmalgang den Freiraum zum Lastaufnahmemittel aufzehren. Wir messen deshalb auch dort, wo noch nichts sichtbar beschädigt ist.
Lagerbühnen als zweite Ebene
Wo die Grundfläche belegt ist, entsteht Lagerfläche in der Höhe. Geprüft werden Stützen, Auflager, Treppen und Geländer sowie die Kennzeichnung der zulässigen Flächenlast. Nach jedem Umbau wird neu beurteilt.
Regale im Freien auf Hof- und Hafengelände
Nicht jede Anlage steht in einer Halle. Steht ein Regal auf einer Hof- oder Umschlagfläche im Freien, beurteilen wir zusätzlich den Korrosionsgrad, den Zustand von Fußplatten und Ankern sowie die Lesbarkeit der Lastangaben nach Jahren im Wetter.
So werden Schäden im Prüfbericht eingestuft
Bei Stützen und Aussteifungen ist maßgeblich, wie weit die gemessene Biegung oder Knickung den Grenzwert überschreitet. Örtliche Beulen, Risse und Sprünge fallen nicht unter diese Messung; Bauteile mit Rissen oder Sprüngen werden immer ersetzt.
Grün
Die gemessene Verformung liegt innerhalb des Grenzwerts. Das Bauteil darf bis zur nächsten Inspektion bleiben, wird aber gekennzeichnet und dann erneut beurteilt.
Gelb
Die gemessene Verformung liegt über dem Grenzwert, aber unter dem Doppelten. Das Bauteil muss ersetzt werden. Ein sofortiges Entladen verlangt die Norm nicht; ist das Bauteil aber einmal entlastet, wird es erst nach dem Austausch wieder belastet. Ist es vier Wochen nach der ersten Kennzeichnung nicht ersetzt, gilt es als rot.
Rot
Die gemessene Verformung erreicht das Doppelte des Grenzwerts oder mehr. Der Bereich muss sofort entladen und gesperrt werden, bis er repariert ist.
Von der Anfrage bis zur Prüfplakette
- 1
Sie melden sich telefonisch, per E-Mail oder über das Kontaktformular.
- 2
Unser Außendienst kommt zum kostenlosen Beratungstermin, innerhalb von 48 Stunden.
- 3
Zum vereinbarten Termin prüfen wir die Anlage und halten jeden Befund mit Foto fest.
- 4
Sie erhalten den Prüfbericht mit Handlungsempfehlungen; geprüfte Regale bekommen die Prüfplakette.
Anfahrt in den Rhein-Neckar-Raum und nach Karlsruhe
Die Anfahrt richtet sich nach der Postleitzahl der Lageradresse, nicht nach dem Ortsnamen. So ordnet der Prüfkostenrechner die Region ein:
- 67 — Ludwigshafen und das linksrheinische UmfeldZone 3
- 68 — MannheimZone 4
- 69 — HeidelbergZone 4
- 74 — HeilbronnZone 4
- 76 — KarlsruheZone 4
Kosten für Ihre Anlage berechnen · Wie sich die Prüfkosten zusammensetzen
Einsatzgebiet: Mannheim, Rhein-Neckar und Karlsruhe
Wir prüfen in Mannheim und Ludwigshafen, in den kreisfreien Städten Frankenthal, Worms und Speyer, im Rhein-Neckar-Kreis, im südhessischen Landkreis Bergstraße, über den Kraichgau bis Bruchsal und Karlsruhe sowie im Neckartal bis Heilbronn. Mehrere Anlagen an verschiedenen Adressen fassen wir zu einer Tour zusammen.
Mannheim, Ludwigshafen und Nachbarstädte
- Mannheim
- Mannheim-Neckarau
- Mannheim-Sandhofen
- Mannheim-Friedrichsfeld
- Ludwigshafen am Rhein
- Frankenthal (Pfalz)
- Worms
- Speyer
Heidelberg, Karlsruhe und Neckartal
- Heidelberg
- Schwetzingen
- Weinheim
- Viernheim
- Walldorf
- Bruchsal
- Karlsruhe
- Heilbronn
Verkauf, Planung und Montage in derselben Region
Diese Seite behandelt die Prüfung bestehender Anlagen. Geht es um neue Regale, um eine 3D-Planung oder um Montage und Umbau, finden Sie das auf der Standortseite für die Region.
Lagertechnik Mannheim & Rhein-Neckar · Standort Stuttgart · Regalprüfung München · Regalprüfung im Überblick · Alle Einsatzgebiete
Fragen zur Regalprüfung in Mannheim und Umgebung
Wer darf unsere Regale in Mannheim prüfen?
Die jährliche Experteninspektion übernimmt eine zur Prüfung befähigte Person nach TRBS 1203. Deren Fachkunde stützt sich auf eine abgeschlossene Berufsausbildung, Berufserfahrung, eine zeitnahe Tätigkeit im Prüfumfeld und Weiterbildung. Unsere Prüfer erfüllen diese Anforderungen.
Wie oft muss eine Regalanlage geprüft werden?
Mindestens alle zwölf Monate durch eine befähigte Person. Dazwischen organisiert der Beauftragte für die Lagersicherheit die Sichtkontrollen, wöchentlich oder in Abständen, die sich aus einer Risikoanalyse ergeben. Wer einen Schaden bemerkt, meldet ihn sofort.
Kommen Sie für eine Regalprüfung nach Ludwigshafen, Heidelberg oder Karlsruhe?
Ja. Unser Außendienst bedient ganz Deutschland regelmäßig, also auch den Rhein-Neckar-Raum, den Kraichgau, Karlsruhe und das Neckartal bis Heilbronn. Den Termin koordiniert unsere Zentrale, montags bis freitags von 08:00 bis 17:00 Uhr unter +49 (0) 2871 / 7374 oder per E-Mail an info@bonnema.de. Der Beratungstermin vor Ort ist kostenlos und innerhalb von 48 Stunden möglich.
Wie wird die Anfahrt zur Regalprüfung berechnet?
Nach der Postleitzahl der Lageradresse, nicht nach dem Ortsnamen. Postleitzahlen, die mit 68 (Mannheim), 69 (Heidelberg), 74 (Heilbronn) oder 76 (Karlsruhe) beginnen, liegen im Prüfkostenrechner in Zone 4; Postleitzahlen, die mit 67 beginnen, also Ludwigshafen und das linksrheinische Umfeld, in Zone 3. Liegen mehrere Anlagen in der Region, fassen wir sie zu einer Tour zusammen.
Prüfen Sie auch Regale in Chemie- und Gefahrstofflagern?
Ja. Die Experteninspektion nach DIN EN 15635 gilt für ortsfeste Regalanlagen unabhängig von Branche und Lagergut. In Gefahrstoffbereichen stimmen wir Begehung, Entlastung und Sperrung vorher mit Ihrem Betrieb ab. Geprüft wird die Regalkonstruktion; die gefahrstoffrechtliche Beurteilung der Lagerung selbst ist nicht Teil der Regalprüfung.
Was passiert, wenn ein gelb markiertes Bauteil nicht ersetzt wird?
Nach DIN EN 15635 gilt es als rot, wenn es nicht innerhalb von vier Wochen nach der ersten Kennzeichnung repariert ist. Dann muss der Bereich entladen und gesperrt werden. Den Austausch übernehmen wir mit Originalteilen.
Prüftermine für die Region koordiniert unsere Zentrale
Dort erfahren Sie auch, welcher Prüfer zu Ihnen kommt und wie Sie die Anlage für den Termin vorbereiten.
- +49 (0) 2871 / 7374
- info@bonnema.de
- Montag bis Freitag, 08:00 bis 17:00 Uhr
Regalprüfer für Mannheim und Karlsruhe anfragen
Beratung vor Ort kostenlos, Termin innerhalb von 48 Stunden.